Wie man seine Weinkarte zu einem Marketinginstrument macht
Die Weinkarte ist das Bindeglied zwischen Ihren Produkten und dem Verbraucher. Sie muss daher wirkungsvoll sein, um den Kunden anzusprechen und zu informieren. Sie dient der Werbung für die Weine und muss daher ein echtes Marketinginstrument sein. Ganz gleich, ob Sie eine Bar, einen Weinkeller oder ein Restaurant betreiben – Les Grappes gibt Ihnen einige Tipps, wie Sie Ihre Weinkarten verbessern und zu einem Marketinginstrument machen können.
Brauchen Sie Hilfe bei der Erstellung Ihrer Weinkarte? Les Grappes steht Ihnen gerne zur Seite!
Die Klassiker einer Weinkarte
Bevor wir beginnen, möchten wir Ihnen die wesentlichen Bestandteile einer Weinkarte noch einmal näherbringen. Auch wenn sie als Marketinginstrument dienen soll, muss sie vor allem den gesetzlichen Vorschriften entsprechen!
Auf Ihrer Karte müssen unbedingt folgende Angaben stehen:
- der Nettopreis, inklusive Service;
- die Verkaufsbezeichnungen, wobei klar zwischen Tafelweinen (ohne geografische Angabe), Landweinen und AOP-Weinen unterschieden wird;
- die ausgeschenkten Mengen: das Fassungsvermögen der Flaschen, vorzugsweise in Zentilitern.
Wenn Sie weitere Informationen zur Erstellung einer Weinkarte wünschen, kontaktieren Sie uns bitte!
Weinbegleitung: ein noch zu wenig genutzter Verkaufshebel
Anschließend können Sie Ihre Weine bewerben, indem Sie passende Speisen- und Weinempfehlungen anbieten. Die Weinkarte kann von vornherein Kombinationen mit Gerichten vorschlagen und sogar Menüs aus Gericht und Wein (im Glas) anbieten, um den Weinkonsum zu systematisieren. Dies lässt sich auch auf Platten anwenden, die mit einem Glas oder einer Flasche Wein serviert werden und sich perfekt als Aperitif eignen.
Ihre Speisekarte sollte die Vorzüge dieser Kombinationen hervorheben und die Gaumenfreuden Ihrer Gäste ansprechen, um sie zu begeistern. In einem Restaurant können Sie zum Tagesgericht auch einen Tageswein empfehlen, der hervorragend dazu passt.
Die Kombination von Wein und Speisen könnte auch die größten Feinschmecker begeistern und Ihren Umsatz steigern. Es liegt also an Ihnen, diese Kombinationen auf Ihrer Speisekarte hervorzuheben und dabei stets darauf zu achten, den Kunden zu begeistern.
Ihre Top-Produkte in den Vordergrund stellen
Um Ihre Weinkarte zu einem echten Marketinginstrument zu machen, sollten Sie die Produkte, die Sie in Ihrer Karte und in Ihrem Lokal bewerben, sorgfältig auswählen.
Sie können mit dem Unerwarteten und dem Erwarteten spielen, indem Sie Spitzenweine anbieten – Weine, die in einem Restaurant nicht fehlen dürfen. Wir denken dabei beispielsweise an die großen Appellationen, an Bordeaux-Weine, an elsässische Weißweine…
Sie sollten aber auch seltenere, originellere Produkte anbieten, die die Neugier der Verbraucher wecken. Es geht darum, den Kunden mit neuen Produkten zu überraschen. Indem Sie diese Produkte aus kleineren Produktionsmengen anbieten, unterstreichen Sie Ihre Einzigartigkeit. Sie sollten also auf die Vielfalt des Angebots setzen.
Eine der Strategien besteht darin, Weine aus der Region anzubieten, in der sich Ihr Lokal befindet: Der regionale Bezug kommt bei Gästen, die lokale Produkte probieren möchten, sehr gut an. Wenn Sie regionale Weine auf Ihrer Weinkarte bewerben, können Sie den Weinkonsum in Ihrem Lokal steigern.
Wein im Glas in Ihre Strategie integrieren
Um Ihren Umsatz zu steigern, muss Ihre Weinkarte den aktuellen Konsumgewohnheiten entsprechen und somit den Erwartungen der Gäste gerecht werden. Der aktuelle Trend geht zum Verkauf von Wein im Glas, wodurch die Gäste weniger, dafür aber besser genießen können. Dies ermöglicht es Ihnen zudem, Ihren Absatz und Ihren Umsatz zu steigern, da diese Praxis für Sie sehr rentabel ist.
So können Sie auf Ihrer Weinkarte die Preise sowohl für Flaschen als auch für Gläser angeben. Sie können auch eine Auswahl an Weinen zusammenstellen, die ausschließlich im Glas serviert werden. In diesem Bereich könnten beispielsweise Weine von kleinen Erzeugern zu finden sein, für die Sie auf diese Weise werben können. Wenn der Gast weniger, dafür aber besser genießen möchte, erfüllen Sie diesen Wunsch, indem Sie die Weine anbieten, die sich dafür am besten eignen!
Eine sich ständig weiterentwickelnde Speisekarte, treue Kunden
Ein Fehler, den Sie unbedingt vermeiden sollten, ist, Ihre Weinkarte als selbstverständlich anzusehen. Im Gegenteil: Sie müssen sie ständig überarbeiten, auf den neuesten Stand bringen und an das Konsumverhalten in Ihrem Lokal anpassen. Sie muss sich an Veränderungen in der Kundschaft, deren Alter und deren Konsumgewohnheiten anpassen lassen. So kann Ihre Weinkarte diese Kunden zufriedenstellen und durch die Berücksichtigung ihrer Konsumgewohnheiten ihre Treue gewinnen.
Schließlich sollten Sie ein offenes Ohr für neue Produkte haben und ständig Neuheiten anbieten, um den Kunden immer wieder zu überraschen. Wie Sie sicher verstanden haben, liegt der Schlüssel in dem Spiel mit Überraschung und Neugier, das Sie mit dem Verbraucher pflegen. Es geht um eine ewige Verführung, die Ihre Weinkarte bewirkt. Und was eignet sich besser zur Verführung als eine ununterbrochene Überraschung?
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