Französischen Wein importieren: Was Sie wissen müssen

Französischer Wein gehört international zu den gefragtesten Weinsorten. Doch der Import aus Frankreich bedeutet, sich zwischen Zollvorschriften, Steuern, Logistik und der Auswahl der Partner zurechtzufinden. Hier sind die wichtigsten Fragen, die es zu klären gilt, sowie Ressourcen, um sich zu jedem Thema weiter zu informieren.

1. Die Zollformalitäten für den Import von französischem Wein

Vor jeder Lieferung müssen die Vorschriften für den internationalen Weintransport beachtet werden: Begleitpapiere, Online-Anmeldungen, steuerliche Verpflichtungen je nach Bestimmungsland. Eine unzureichend dokumentierte Lieferung kann an der Grenze aufgehalten werden.

Wie funktioniert der Wein-Zoll?

2. Die geltenden Steuern kennen

Mehrwertsteuer, Verbrauchsteuer, Sozialversicherungsbeiträge: Die Steuern auf Wein variieren je nach Art des Produkts und Bestimmungsland. Sie gehen zu Lasten des Importeurs und müssen bereits bei der Berechnung des Selbstkostenpreises berücksichtigt werden.

Wie hoch sind die Steuern auf alkoholische Getränke?

Mehrwertsteuer auf Wein: Alles, was Sie wissen müssen

3. In bestimmte Märkte exportieren

Jeder Markt hat seine eigenen Einfuhrbestimmungen, Konsumgewohnheiten und Vertriebskanäle. In den Vereinigten Staaten beispielsweise gilt ein System mit drei Zwischenhändlern, das den Zugang zum Endverbraucher erschwert. In China ist eine Registrierung beim örtlichen Zollamt erforderlich, und der Verpackung muss besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Export von französischem Wein in die USA

Wie verkauft man Wein in China?

Wie exportiert man französische Weine?

4. Die Kennzeichnungsvorschriften verstehen

Seit Dezember 2023 müssen Weine ihre Nährwertangaben und die Liste ihrer Inhaltsstoffe ausweisen. Für den Export gelten oft noch strengere Auflagen: spezifische gesetzliche Angaben, Name und Anschrift des Importeurs auf dem Etikett sowie Ursprungszeugnisse je nach Bestimmungsland.

Vorschriften zur Weinkennzeichnung 2023

5. Einen Weinkeller im Ausland eröffnen

Wenn Ihr Projekt über einen einmaligen Import hinausgeht und Sie planen, sich niederzulassen, um Wein direkt auf einem ausländischen Markt zu verkaufen, stellen sich andere Fragen: lokale Rechtsform, Verkaufslizenzen, Marktanalyse, Finanzierung.

Einen Weinkeller im Ausland eröffnen

Wie eröffnet man ein französisches Restaurant im Ausland?

6. Direkte Zusammenarbeit mit französischen Winzerbetrieben

Import über kurze Vertriebswege bedeutet, Weine direkt von Winzern zu beziehen, die ihren Wein selbst keltern, ohne den Zwischenhandel zu durchlaufen. Dies ermöglicht wettbewerbsfähigere Preise, lückenlose Rückverfolgbarkeit und Weine, die im klassischen Vertrieb nicht angeboten werden.

Bei Les Grappes Pro stehen über 3.000 Artikel für den Export zur Verfügung, die pro Karton individuell zusammengestellt werden können und für die jeweils eine gebrauchsfertige technische Dokumentation vorliegt. Ein persönlicher Berater unterstützt Sie bei der Zusammenstellung Ihrer Auswahl und kümmert sich um die logistischen Aspekte auf französischer Seite.

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