Wie exportiert man französische Weine?

Wein ist kein Produkt wie jedes andere. Im Gegensatz zu anderen Konsumgütern unterliegt der Weinhandel auf dem internationalen Markt komplexen Vorschriften. Die geltenden Gesetze können von Land zu Land stark variieren, und ein Exportunternehmen muss über alle geltenden Vorschriften in den Märkten, in die es exportieren möchte, informiert sein.
Abgesehen von den rechtlichen Aspekten können sich auch die nationalen Konsumtrends auf dem internationalen Markt unterscheiden.

Bevor man Zeit und Energie darauf verwendet, den Absatz in einem neuen Markt auszubauen, ist es entscheidend, die Trends beim Weinkonsum dort zu untersuchen.

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Was Sie über den Export französischer Weine wissen müssen

Jedes Land handhabt den Vertrieb und den Konsum alkoholischer Erzeugnisse innerhalb seiner Grenzen auf unterschiedliche Weise. Von den Verbrauchsteuervorschriften bis hin zu den für die Einfuhr von Wein erforderlichen Unterlagen ist es wichtig, alle rechtlichen und administrativen Aspekte zu kennen, bevor man den Eintritt in einen neuen Markt in Betracht zieht.

Die für den internationalen Weintransport erforderlichen Dokumente

Wie bei allen verbrauchsteuerpflichtigen Waren unterliegt auch der internationale Weinverkehr steuerlichen und administrativen Auflagen.

In diesem Sinne muss jede internationale Weinlieferung online über das Online-Verfahren GAMM@ (im Rahmen des EMCS: „Excise Movement and Control System“) angemeldet werden.

Anschließend wird online ein DAE (elektronisches Begleitdokument) erstellt. Es wird dringend empfohlen, eine Kopie davon auszudrucken und der Sendung zusammen mit der entsprechenden Handelsrechnung beizufügen. Dies erleichtert etwaige unangekündigte Kontrollen der Ware während des internationalen Transports und verhindert, dass die Sendung aufgehalten wird.

Sich über die nationalen Besonderheiten auf dem Laufenden halten

Einige Länder handhaben die Einfuhrkontrollen für alkoholische Getränke strenger als andere. Es ist daher äußerst wichtig, sich über diese nationalen Besonderheiten zu informieren.

Pflanzengesundheitszeugnis, Kontrolletikett und Ursprungszeugnis für China; eine spezifische Analyse zur Ermittlung der im Wein enthaltenen Metalle für Peru; der entsprechende TARIC-Code in jeder Zeile der Handelsrechnung für Griechenland, Kasachstan,…

Kurz gesagt: Lernen Sie so viel wie möglich, gehen Sie gut organisiert vor und halten Sie Ihr Wissen nicht für selbstverständlich – die Vorschriften ändern sich ständig!

Die Konsumtrends im Zielland analysieren

Wein ist ein komplexes Produkt. Die Qualitätsmerkmale eines Weins sind nicht in jedem Land gleich und hängen von zahlreichen Faktoren ab.

Erstens ist die „Reife“ des Marktes ein entscheidender Indikator. Bestimmte Länder, die als reife Märkte gelten, importieren seit Jahrhunderten Wein. In diesen Ländern sind die Weinimporteure erfahrene Kenner ihres Marktes und verfügen über ein umfassendes Verständnis der weltweiten Weinproduktion, der Herkunftsbezeichnungen, der Preise usw.

Diese Länder sind im Allgemeinen offener für weniger bekannte Weinnamen und Domänenbezeichnungen, sofern die Qualität ihren Gaumen überzeugt!

Andere Länder haben erst vor relativ kurzer Zeit damit begonnen, Wein zu importieren.

Importeure in diesen Märkten suchen in der Regel nach bekannten Herkunftsbezeichnungen (Bordeaux, Burgund, Champagne …), da die Beliebtheit dieser Namen Verbrauchern, die sich in der Welt des Weins weniger gut auskennen, ein Gefühl der Sicherheit vermittelt und für sie ein Garant für Qualität ist.

Schließlich ist es von entscheidender Bedeutung, die wirtschaftliche Lage des Ziellandes genau zu verstehen (dies wird einen entscheidenden Einfluss auf den durchschnittlichen Stückpreis haben, den die Importeure anstreben), ebenso wie die Konsumtrends auf diesem Markt (Übereinstimmung mit der lokalen Küche, durchschnittlicher Jahresverbrauch pro Kopf usw.).

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